Martin Heidegger: Wer er war und was er tat


Martin Heidegger war ein deutscher Philosoph, der als einer der wichtigsten Denker des 20. Jahrhunderts gilt. Obwohl sein Denken äußerst komplex ist, ist er vor allem für seine Arbeiten zur Ontologie und zum Existentialismus bekannt. Neben seiner philosophischen Arbeit war Heidegger auch in die Politik des Nationalsozialismus verwickelt, was zu vielen Kontroversen über sein Vermächtnis geführt hat. Trotzdem ist sein Werk auch heute noch sehr einflussreich und regt zum Nachdenken an.

Heidegger wurde 1889 im ländlichen Deutschland geboren. Er studierte Philosophie an der Universität Freiburg, wo er von Husserls Arbeiten zur Phänomenologie beeinflusst wurde. Heidegger begann 1915 an der Universität zu unterrichten und stieg schließlich 1933 zum Rektor der Schule auf. In dieser Zeit trat er der Nazi-Partei bei und hielt eine Reihe von Reden zur Unterstützung des Regimes.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Heidegger aufgrund seines politischen Engagements mit einem Lehrverbot belegt. Er zog sich in sein Haus zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1976 weiter schrieb und über Philosophie nachdachte.

Heideggers philosophisches Werk ist bekanntermaßen schwer zu verstehen. Sein Kernstück ist jedoch seine Idee vom „Sein in der Welt“. Damit ist gemeint, dass der Mensch immer schon in eine Welt der Bedeutung und Kultur eingebettet ist. Wir können nicht aus dieser Welt heraustreten, um sie objektiv zu beobachten; vielmehr können wir sie nur aus unserer besonderen Perspektive innerhalb dieser Welt verstehen.

Wie ist Heidegger gestorben?

Heidegger starb am 26. Mai 1976 im Alter von 86 Jahren an einer Lungenentzündung. Die Krankheit hatte sich dadurch verschlimmert, dass er fast sein ganzes Leben lang starker Raucher gewesen war. Er wurde in seiner Heimatstadt Messkirch, Deutschland, beigesetzt. An seiner Beerdigung nahm eine kleine Gruppe von engen Familienangehörigen und Freunden sowie eine Reihe von Schülern und Bewunderern teil.

Das Werk von Heidegger

Heideggers Werk hat in vielen verschiedenen Bereichen großen Einfluss gehabt. Seine Ideen über das Sein in der Welt waren besonders wichtig für die Denker im Bereich des Existentialismus. Auch sein Werk über die Technik war sehr einflussreich für diejenigen, die sich mit der Philosophie der Technik beschäftigen. Insgesamt gilt Heidegger als einer der wichtigsten und provokativsten Denker des 20. Jahrhunderts.

Dieser Gedanke hat sich als äußerst einflussreich erwiesen, vor allem auf dem Gebiet des Existentialismus. Sie hat auch dazu geführt, dass Heidegger des Subjektivismus und Relativismus beschuldigt wurde. Dennoch bleibt sein Werk ein faszinierender und herausfordernder Beitrag zur Philosophie.

War Heidegger ein Existentialist?

Heideggers Ideen über das Sein in der Welt haben dazu geführt, dass viele ihn für einen existenzialistischen Denker halten. Heidegger selbst lehnte diese Bezeichnung jedoch ab. Stattdessen zog er es vor, sein Werk als eine Form der Ontologie, also der Lehre vom Sein, zu betrachten. Nichtsdestotrotz gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen Heideggers Denken und dem Existentialismus, und sein Werk war für existenzialistische Denker sehr einflussreich.

Was ist der Unterschied zwischen Sein und Wesen?

Heideggers Werk beschäftigt sich in erster Linie mit der Frage nach dem Sein, oder was es bedeutet zu sein. Das unterscheidet sich von der Erforschung des Seins, die sich auf bestimmte Wesenheiten bezieht, die in der Welt existieren. Für Heidegger ist die Frage nach dem Sein grundlegender als die Erforschung der Wesen. Das liegt daran, dass für Heidegger unser Verständnis von Wesen immer schon von unserem Verständnis des Seins geprägt ist. Mit anderen Worten: Wir können nicht verstehen, was ein bestimmtes Wesen ist, ohne zuerst zu verstehen, was es bedeutet, zu sein.

Berühmte Heidegger Zitate

Wie du dir vorstellen kannst, gibt es eine Menge Zitate, die Martin Heidegger zugeschrieben werden. Die meisten stammen entweder aus Büchern, die er geschrieben hat, oder aus anderen Veröffentlichungen.

Eine der bekanntesten Zitate sind:

„Jeder Mensch wird als viele Menschen geboren und stirbt als ein einzelner.“

Martin Heidegger (Den ganzen Artikel hier lesen)

„Sag mir, wie du liest, und ich sage dir, wer du bist.“

Martin Heidegger

„Der Mensch tut so, als sei er der Gestalter und Herr der Sprache, während in Wirklichkeit die Sprache der Herr des Menschen bleibt. „

Martin Heidegger

„Wenn ich den Tod in mein Leben aufnehme, ihn anerkenne und ihm offen gegenüberstehe, werde ich mich von der Angst vor dem Tod und der Belanglosigkeit des Lebens befreien – und erst dann werde ich frei sein, ich selbst zu werden. „

Martin Heidegger

„Jeder ist der andere und keiner ist er selbst.“

Martin Heidegger

„Wer große Gedanken denkt, macht oft große Fehler.“

Martin Heidegger

„Der Mensch ist nicht der Herr der Wesen, sondern der Hirt des Seins.“

Martin Heidegger

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